SPS Selbsthilfe 


U. M. aus K.

U.M. lebt im Westen Deutschlands. U.M., Jahrgang 1947, arbeitete als leitende Erzieherin in einer heilpäda­gogi­schen Einrichtung. Als sie 50 Jahre alt war, brach die Krankheit aus.

Es dauerte dann allerdings 5 Jahre, bis die richtige Diagnose "Stiff-Person-Syndrom" gestellt werden konnte. Konkret litt sie damals unter Muskelverkrampfungen, Gleichgewichtsstörungen und Angstzuständen. Eine Psychotherapie brachte nichts. Ihr Zustand verschlim­mer­te sich, schließlich war sie auf einen Rollator angewiesen.

Eine hochdosierte Kortison-Stoßtherapie und muskelent­spannende Medikamente brachten deutliche Besserung.

Inzwischen ist ihr Zustand relativ stabil. Außenstehende merken Ihr die Krankheit kaum noch an. Auf Kortison kann sie schon längerer Zeit verzichten. Lediglich auf mus­kel­ent­spannende Medikamente ist sie noch angewiesen.

 






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