SPS Selbsthilfe 


H. J. aus Ü.

H.J., Jahrgang 1949, ist emeritierter Professor für Informations­wissen­schaft. "Außer Masern und mal einer Erkältung bin ich nie richtig krank gewesen".

Im Sommer 2014 zeigten sich plötzlich Symptome, mit denen er selbst, aber auch sein Hausarzt nichts anfangen konnten: Besonders bei Ermüdung traten Doppelbilder auf, freies Hinabgehen von Treppen machte Probleme, es kam zu regelmäßigen, auch nachts in kurzen Abständen auftretenden massiven Krämpfen im rechten Oberarm. Schrecksituationen führten zu Stürzen, auch verbunden mit Knochenbrüchen. Leichte Brührungen bestimmter Körperstellen - z.B. der Augenbrauen - führten zu heftigen, unkontrollierbaren Bewegungen wie etwa das ruckartige Anheben eines Armes um etwa 50 cm.

Bevor nach vielen Untersuchungen und Messreihen in der Neurologischen Klinik der Universität Bonn die Diagnose "Stiff-Person-Syndrom, PERM-Variante" feststand, war er im Rollstuhl angekommen. Laufen war nicht mehr mehr möglich (Video 1).

Aber bereits nach wenigen hochdosierten Kortison-Infusionen ging es ihm deutlich besser. Heute ist H.J. in der Lage, eine Stunde ohne Hilfsmittel zu laufen und kann auch Treppen wieder frei hinuntergehen (Video 2).

 
Video 1 vor Beginn der Behandlung    

Video 2 nach Beginn der Behandlung    

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